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Auf Wunsch bieten wir die Reinigung mit Trockeneis mit unserer hauseigenen Anlage an.

Reinigungsverfahren mit Trockeneis

Schlechte Zeiten für ineffektive und umweltbelastende Reinigungsmethoden. Fachgerecht angewandt wird Trockeneis auch mit schwersten Industrieverschmutzungen in Sekundenschnelle fertig- rückstandsfrei und ohne Entsorgungsprobleme. Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz lassen sich somit unter einen Hut bringen.

Trockeneis wird punktgenau mit einer Geschwindigkeit von fast 300 m/s direkt auf die Verschmutzung "aufgeschossen". Aufgrund der besonderen physikalischen Eigenschaften von Trockeneis "frisst" sich dieses förmlich durch die Verschmutzung und entfernt diese rückstandsfrei und materialschonend.

 

 Rückstandsfreie Reinigung mit CO2

 

So funktioniert's

Die Pellets werden in der Trockeneis-Strahlanlage mit komprimierter Luft auf eine Geschwindigkeit von ca. 300 m/s (annähernd Schallgeschwindigkeit) beschleunigt (1). Die auf das Objekt auftreffenden Pellets erzeugen einen punktuellen Thermoschock (2). Dadurch zieht sich der zu entfernende Belag zusammen (versprödet) und die nachfolgenden Pellets lösen mit ihrer Bewegungsenergie (3) den Belag und die Verschmutzung vom Untergrund. Feinste Details können so schädigungsarm und ohne Demontage gereinigt werden.

 

 

 

 


Trockeneis - Was ist das?

Unter Trockeneis versteht man Kohlendioxid (handelsüblich auch Kohlensäure genannt) in fester Form. Die Bezeichnung «trocken» bezieht sich auf die Eigenschaft zu sublimieren: Trockeneis geht bei Umgebungsdruck, ohne Verflüssigung, direkt vom festen in den gasförmigen Zustand über.

In der Praxis erfolgt die Herstellung von Trockeneis durch Entspannung von tiefkalt verflüssigtem CO2 von dem Druck eines geeigneten Lagerbehälters auf Atmosphärendruck. Der so erzeugte Trockeneis-Schnee wird anschließend zu Trockeneis in Form von Pellets, Blöcken und Scheiben gepresst.

Das dazu verwendete Kohlendioxid stammt überwiegend aus bereits vorhandenen natürlichen Quellen oder aus chemischen Prozessen (z. B. Ammoniaksynthese). Das aus diesen Prozessen gewonnene CO2, bzw. Trockeneis, wird einer weiteren Nutzung zugeführt.

Trockeneis bietet besondere Vorzüge

  • Trockeneis sublimiert.
  • Bei Wärmezufuhr geht es rückstandsfrei in Gas über
  • Es wirkt bakteriostatisch
  • Trockeneis verdrängt den Luftsauerstoff
  • Sublimationswärme 573 kJ/kg

 

So entsteht Trockeneis

Das gasförmige CO2 wird zunächst unter Druck verflüssigt. Für die Herstellung von Trockeneis wird das flüssige CO2 aus einem isolierten Behälter (bis ca. 22 bar) entnommen. Beim Einströmen des unter Druck stehenden flüssigen CO2 in den drucklosen Apparat dehnt sich das flüssige CO2 sehr schnell aus.

Dabei sinkt die Temperatur des flüssigen CO2 schlagartig ab. Das CO2 wechselt in den festen Aggregatzustand. Es ist Schnee mit einer Temperatur von -78,9 °C entstanden. Dieser wird anschließend unter Druck verdichtet und zu Blöcken, Scheiben, Tabletten oder Pellets gepresst.

Trockeneis und seine Eigenschaften

Die Umgebungsbedingungen Druck und Temperatur bestimmen den Aggregatzustand des Kohlendioxids: Gasförmig, flüssig oder fest. Unter atmosphärischen Bedingungen sublimiert Trockeneis. Kohlendioxid gehört zu den wenigen Stoffen, die unter den Temperatur- und Druckbedingungen auf der Erde sowohl im festen, als auch im gasförmigen Zustand existieren.

Die Kälteleistung von Trockeneis beträgt bei Erwärmung von -78,5°C (194,65 K) auf 0°C (273,15 K) zirka 640 kJ/kg, dies entspricht etwa der 3-fachen Kühlleistung von herkömmlichem Eis. Der möglicherweise wichtigere Vorteil ist aber, dass nach der Verdampfung «nichts» mehr übrig bleibt, was bei normalem Eis aus Wasser nicht der Fall ist. Bei Wärmezufuhr geht das Trockeneis sofort in den gasförmigen Zustand über.

Trockeneis ist ferner:

geruchs- und geschmacksfrei

bakteriostatisch

nicht giftig (wir verwenden nach ISBT/EIGA > lebensmittelecht)

nicht brennbar

ist inert, dh. reagiert nicht oder fast gar nicht mit anderen Stoffen

Anwendungsmöglichkeiten von Trockeneis

Beispiele:

Unterhaltungsindustrie: Nebeleffekte bei Musicals und in Diskotheken

Transportkühlung gekühlter und gefrorener Produkte

Catering-Service für Mahlzeiten in Flugzeugen, Zügen, Spitälern

Lebensmittelindustrie: Direkte Produktkühlung

Chemische Industrie und Laboratorien: Herstellung von Kältebädern, für Kristallisationsprozesse und  zur Wärmeabführung bei chemischen Reaktionen, beim Kaltmahlen

Pharmazeutische Industrie: Einhaltung tiefer Transporttemperaturen z.B. Seren, Proben

Metallindustrie zur Materialprüfung: Kaltschrumpfen und Härten

Allgemeine Industrieanwendungen: Partielle Rohrgefrierung für Revisionszwecke

Kunststoffindustrie: zum Entgraten von Gummiformteilen

Weinkellerei: Entfernen von Weinstein

Landwirtschaftliche Betriebe: Herstellung von Qualitäts-Silage und Schädlingsbekämpfung in Getreidesilos

Reinigungsverfahren: Strahlreinigung mit Trockeneis

 

 

Reinigungsverfahren mit Trockeneis

Schlechte Zeiten für ineffektive und umweltbelastende Reinigungsmethoden. Fachgerecht angewandt wird Trockeneis auch mit schwersten Industrieverschmutzungen in Sekundenschnelle fertig- rückstandsfrei und ohne Entsorgungsprobleme. Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz lassen sich somit unter einen Hut bringen.

Trockeneis wird punktgenau mit einer Geschwindigkeit von fast 300 m/s direkt auf die Verschmutzung "aufgeschossen". Aufgrund der besonderen physikalischen Eigenschaften von Trockeneis "frisst" sich dieses förmlich durch die Verschmutzung und entfernt diese rückstandsfrei und materialschonend.

 

Rückstandsfreie Reinigung mit CO2

 

So funktioniert's

Die Pellets werden in der Trockeneis-Strahlanlage mit komprimierter Luft auf eine Geschwindigkeit von ca. 300 m/s beschleunigt (1). Die auf das Objekt auftreffenden Pellets erzeugen einen punktuellen Thermoschock (2). Dadurch zieht sich der zu entfernende Belag zusammen und die nachfolgenden Pellets lösen mit ihrer kinetischen Energie (3) den Belag und die Verschmutzung vom Untergrund.

 

Tiefgekühlt reinigt es sich gut!

 

Das Trockeneisstrahlen ist ein druckluftstrahlverfahren, bei dem als Strahlmittel festes Kohlenstoffdioxid mit einer Temperatur von etwa -80°C eingesetzt wird.

Durch eine spezielle Strahldrüse werden die Trockeneispartikel mit Druckluft beschleunigt und treffen annähernd mit Schallgeschwindigkeit auf das zu reinigende Bauteil. Die zu entfernende Schmutzschicht versprödet und löst sich komplett vom Substrat. Feinste Details können so schädigungsarm und ohne Demontage gereinigt werden.

Gut geölt und gelagert

 

Für die Nachbehandlung benutzten wir ein Spezial öl, das vom Wasser nicht untergewandert wird und noch dazu völlig ungiftig ist, Gummi nicht angreift und somit einzigartig schmiert und konserviert.